Flüssiggas von A - Z |
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Baustelle Trocknen, Heizen und Warmwasserbereitung; bei Betonhärtung und Trocknung durch Flüssiggas-Infrarotstrahler, entscheidende Verkürzung der Ausschalfristen. Baustelleneinrichtungen wie z.B. Unterkünfte, Werkstätten und Lagerräume werden wirtschaftlich mit der Energie Flüssiggas beheizt. Während Betonierungs-, Mörtel- und Putzarbeiten werden meist größere Warmwassermengen benötigt. Die Erwärmung des kalten Zulaufwassers erfolgt in Durchlauf- bzw. Speichergeräten. |
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Bauwirtschaft Fertigung von Oberflächenbelägen (Garagen, Plätze, Gehsteige, Spielplätze usw.) mit fahrbaren Geräten mit Mischtrog, Rührwerk und Antrieb durch Verbrennungsmotor. Der Belag kann schon wenige Stunden nach Aufbringung befahren werden. Straßen-Markierungsmaschinen benötigen für Warmauftrag des Farbgutes bei 30 km Fahrleistung pro Acht-Stunden-Schicht ca. 600 kg Flüssiggas. Bei Straßenfertigern Beheizung der Verteilerbohlen mit Flüssiggasbrennern. Ausschmelzen von Asphaltdecken im Fugenbereich mit Infrarotstrahlern.
siehe Teer- und Bitumenkochen, Winterbau, Stationäre Anlagen. |
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Beleuchtung für Camper, Caravaner, Sportsegler; in abgelegenen Häusern oder Hütten ohne Stromanschluss. Flüssiggas wird ebenfalls zur Beleuchtung von Baustellen, als Leuchtbogen, Richt- und Leuchtfeuer und als Signalbeleuchtung bei der Deutschen Bundesbahn eingesetzt. Starklichtstrahler gibt es in der Ausführung bis 1.000 W. |
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Betriebsbereitschaftsverlust Wärmeverlust während der Stillstandzeiten des Brenners durch Auskühlung. Bei Niedertemperatur-Gasheizkesseln ist dieser fast Null. |
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Betriebsbrennwert Brennwert des Gases im Betriebszustand; die vom Normzustand abweichenden Drücke und Temperaturen eines Gases werden bei der Fixierung des Betriebsbrennwertes berücksichtigt. Dieser Wert ist für die Gasabrechnung entscheidend. |
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Betriebsheizwert Heizwert des Gases im Betriebszustand, wobei Abweichungen vom Normzustand von Druck und Temperatur berücksichtigt sind. |
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Betriebsgebundene Kosten siehe Vollkosten. |
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Biogas entsteht beim bakteriellen Abbau von organischem Material durch Vergärung; brennbares Mischgas mit hohem Methangehalt: geeignete Alternative zur Beheizung in der Landwirtschaft.
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Blasen und Schmelzen von Glas um Glas blasen zu können, muss es auf Warmformgebungs-Temperatur erhitzt werden. Bei kleineren bis mittleren Glasmengen führt die Verwendung von Flüssiggas zu bemerkenswerten wirtschaftlichen Vorteilen. Die Verbrennung erfolgt mit Druckluft, Sauerstoff (z.B. Quarzglas) oder Luft mit Sauerstoffzumischung. |
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Blockheizkraftwerk ein kleines Kraftwerk, bei dem der Generator für die Stromerzeugung nicht von einer Turbine, sondern von stationären, gasbetriebenen Verbrennungsmotoren angetrieben wird und das Kühlwasser sowie die Abgaswärme gleichzeitig zu Heiz-zwecken oder zur Bereitstellung von Prozesswärme genutzt werden. Blockheizkraftwerke dienen u.a. zur Wärmeversorgung einzelner Objekte oder Siedlungen im Inselbetrieb, d.h. für eine Nahwärme-Versorgung, die eine spätere zusammenhängend geplante größere Fernwärmeversorgung vorbereitet. Durch die Kraft-Wärme-Kopplung sind Wirkungsgrade von über 80 % möglich. siehe Kraft-Wärme-Kopplung. |
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Brenner Teil einer Heizungsanlage oder eines anderen technischen Gerätes, an dem der gasförmige oder flüssige Brennstoff in die Brennkammer eintritt, entzündet wird und verbrennt. Für Heizanlagen sind zwei Arten möglich:
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Brenngase Flüssiggas, Erdgas, Biogas, Deponie- und Klärgas. |
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Brennstoffe feste, flüssige oder gasförmige, natürliche oder künstlich umgewandelte Stoffe, die aufgrund ihres Gehaltes an Kohlen- und Wasserstoff in großem Umfang zur Lieferung von Wärmeenergie verbrannt werden. Entstehung in Primär- und Sekundärenergien:
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Brennwert bezieht sich bei Gas auf die gesamte Wärme, die bei vollständiger Verbrennung eines Kubikmeters Gas frei wird, zuzüglich der Ausnutzung latenter Wärme, d.h. der Wärme, die durch Kondensation der im Rauchgas enthaltenen Feuchte entsteht; wird in kWh je Kilogramm angegeben.
siehe Heizwert. |
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Brennwertgeräte Heizgeräte, die vor allem bei Gasheizkesseln den Wirkungsgrad um ca. 17 % verbessern. Durch sie wird den heißen Abgasen ein großer Teil der Energie entzogen, der bei konventionellen Heizungsanlagen ungenutzt bleibt und als Wasserdampf im Abgas abgeführt wird. |
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siehe Brennwert. |
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Bundesimmissionsschutzgesetz/TA-Luft am 1.4.1974 in Kraft getreten, Novellierung am 1.10.1993, Schwerpunkt liegt genau wie bei den Feuerungsanlagen-Verordnungen auf der Begrenzung der Emissionen. Die TA-Luft will die schädlichen Abgase bereits dort verhindern, wo sie entstehen. Dies gilt in erster Linie für die Genehmigung von Neuanlagen, aber auch Altanlagen werden erfasst, die entsprechend ihren Emissionsausstoß auf den aktuellen Stand der Technik nachgerüstet werden müssen. Für viele Anlagen ist die Umrüstung auf Flüssiggas die Lösung des Problems. Das Bundesimmissionsschutzgesetz unterscheidet nach Immissionen und Emissionen. siehe Immission, siehe Emission. |
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Butangas mindestens 95 % Massenanteile Butan- und Butenisomere; der Gehalt an Butanisomeren muss überwiegen. Der Rest darf aus Propan, Propen, Pentan- und Pentenisomeren bestehen. siehe Flüssiggas. |
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