Flüssiggas von A - Z

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Gas
Gasbehälter
Gasdruck
Gasfeuerstätte
Gasgerät
Gaskomfort
Gasleitung
Gassteckdose
Gasverbrauchseinrichtung
Gaswärmepumpe
Gaswärmezentrum
Gemeinschaftsversorgung
Genehmigung
Geothermie
Geräteabsperrarmatur
Gerätetechnik
Getreidetrocknung
Großflaschenanlagen


Gas • Aggregatzustand von Materie, in dem sie, aufgrund freier Beweglichkeit der Moleküle, keine bestimmte Gestalt hat und daher jeden Raum, in den sie gebracht wird, völlig ausfüllt.

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Gasbehälter • Behälter zum Speichern von Nutzgasen.

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Gasdruck • erforderlicher Systemüberdruck, um Gas durch Leitungen zum Verbraucher zu transportieren.

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Gasfeuerstätte • Gasgerät, dessen Abgase durch eine Abgasanlage ins Freie geführt werden (z.B. Gasheizkessel).

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Gasgerät • Sammelbezeichnung für Gasgeräte ohne Abgasführung oder Gasfeuerstätten (mit Abgasführung).

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Gaskomfort • feine Regulierbarkeit der Gasflamme, Sauberkeit, Sicherheit der Flüssiggas-Versorgung, platzsparende Geräte, hervorragende Technik, einfache Bedienung - Vorteile, die nur Gas zu bieten hat.

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Gasleitung • Rohrleitungen zwischen Flüssiggasbehälter und den Gasverbrauchseinrichtungen. Mehrheitlich werden Kupferrohre verwendet.

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Gassteckdose • Bezeichnung im allgemeinen Sprachgebrauch für den von Hand lösbaren Anschluss von Gasgeräten; Sie besteht aus einer Sicherheits-Anschlussarmatur und einer Sicherheits-Gasschlauchleitung mit Innenschlauch aus Metall; bei Verwendung dieser Einheit kann auf eine zusätzliche Geräteabsperrarmatur verzichtet werden; die Anschlussarmatur besitzt eine Sicherung, die ein Lösen der Gasschlauchleitung bei geöffneter bzw. ein Öffnen der Anschlussarmatur bei nicht dicht angeschlossener Gasschlauchleitung verhindert; alle Schaltstellungen rasten spür- und hörbar ein.

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Gasverbrauchseinrichtung • alte Sammelbezeichnung für Gasgeräte und Gasfeuerstätten.

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Gaswärmepumpe • Ein Gas-Verbrennungsmotor treibt die Wärmepumpe an. Mit einer Gaswärmepumpe kann wesentlich mehr Umwelt- und Motorabwärme genutzt werden. Der Einsatz der Primärenergien erfolgt ohne Umwandlungsverluste. Eine Wärmepumpe nutzt die Abwärme, wie auch die natürlichen Wärmereserven der Umwelt, die in Luft, Wasser und Erdreich enthalten sind. Diese Energien stehen unbegrenzt und kostenfrei zur Verfügung.

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Gaswärmezentrum • kompakte Einheit zur Deckung des gesamten Wärmebedarfs eines Haushaltes, einschließlich Spüler und Waschmaschine, mittels Gasumlaufwasserheizer mit Warmwasserspeicher.

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Gemeinschaftsversorgung • siehe Sammelversorgung.

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Genehmigung • nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz sind Behälteranlagen von 3 bis 30 t nach einem vereinfachten und Behälteranlagen über 30 t nach einem förmlichen Verfahren genehmigungspflichtig.

Behördliche Genehmigung für Behälter ab 3 t Lagerkapazität

Behältergröße Landesbauordnung (LBO) Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG)
3 - 30 t
Im Antrag/Genehmigung nach BImSchG enthalten vereinfachtes Genehmigungsverfahren nach § 19 BImSchG
30-200 t
förml. Gen.-Verfahren nach § 10 BImSchG
über 200 t
förml. Gen.-Verfahren nach § 10 BImSchG mit Sicherheitsanalyse nach 12. BImSchV

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Geothermie • Nutzung von Thermalwasser und der Temperatur im Erdinnern; dazu müssen Bohrungen vorgenommen, Pumpen und Rohrleitungen verlegt werden; Kombination mit Wärmepumpe möglich. Anwendung: Heizen und Warmwasser für Wohnanlagen und öffentliche Gebäude. Standort muss auf Thermalwasservorkommen überprüft werden, u. U. mehrere Bohrungen erforderlich, Nutzung nur regional möglich. Bau und Betrieb bedürfen der berg- und wasserrechtlichen Genehmigung.

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Geräteabsperrarmatur • dient zur Absperrung der Gasversorgung unmittelbar vor den einzelnen Gasgeräten; auf sie kann verzichtet werden, wenn die Hauptabsperreinrichtung oder Flasche im selben Raum in engem räumlichen Zusammenhang mit dem Gasgerät steht, dies gilt auch für den Gaszähler.

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Gerätetechnik • moderne Gasgeräte lassen sich genau auf den vorhandenen Wärmebedarf einstellen und passen sich stufenlos an die Witterungsbedingungen an.

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Getreidetrocknung • die oft ungünstigen Witterungsbedingungen zwingen den Landwirt häufig, sein Getreide zu ernten, wenn der Feuchtigkeitsgehalt der Körner noch zu hoch ist. Daher muss nachgetrocknet werden. Flüssiggas erzeugt die dazu benötigte Warmluft. Die Warmlufttemperatur des Körnertrockners richtet sich nach der Getreideart und nach dem Trockenverfahren (Umlauftrockner, Satztrockner u.a.). Der Wirkungsgrad flüssiggasbetriebener Anlagen erreicht 95 %. Der Gasverbrauch richtet sich nach dem Feuchtigkeitsgehalt der Körner, meist wird auf 15 % Kornfeuchte heruntergetrocknet. Für das Trocknen von etwa 10 t Konsum- und Saatgetreide werden bei einem Feuchtigkeitsentzug von z.B. 7 % und einer Trockenzeit von weniger als 4 Stunden ca. 74 kg Propan benötigt. Gasbeheizte Körnertrockner müssen nach dem DVGW-Arbeitsblatt G 629 installiert werden. Es gilt die Norm DIN 3379 Gasverbrauchseinrichtungen.

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Großflaschenanlage • 33 kg-Flaschen für den größeren Verbrauch; reicht eine Flasche nicht aus, stehen Flaschenbatterien bis 2 x 8 Flaschen zur Verfügung; hierbei sind immer Reserveflaschen vorgesehen, über Hand oder automatische Umschaltung ist die Gaszufuhr gewährleistet; meist Aufstellung als Außenanlage, für Gewerbe und Industrie gelten andere Bestimmungen; bei Aufstellung im Freien müssen die Flaschen gegen unbefugten Zugriff geschützt sein, z.B. Flaschenschrank.

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