Flüssiggas von A - Z |
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Tank Lagermöglichkeit für große Mengen Flüssiggas; es gibt oberirdische und unterirdische Tanks. Großtankanlagen überwiegend in der Industrie: Mit Flüssiggas-Großtankanlagen kann jeder Bedarf eines Gewerbe- oder Industriebetriebes gedeckt werden, zur Bereithaltung von Heiz- oder Prozesswärme sowie für den Antrieb von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen. In der Regel werden Großbehälter erdgedeckt eingelagert. Die Anlieferung des Gases erfolgt entweder in Straßentankwagen oder Bahnkesselwagen. Entnahme aus der Flüssigphase In der Industrie werden meist große Gasmengen benötigt, die aufgrund der fehlenden Umgebungswärme nicht mehr im Behälter verdampfen können. Man entnimmt deshalb das Propan flüssig dem Behälter und verdampft es in einem speziellen Verdampfer durch Wärmezufuhr mittels elektrischem Strom, Warmwasser oder Dampf. Bei Butan sind aufgrund der höheren Verdampfungstemperatur stets ein Verdampfer und eine Druckerhöhung erforderlich. Kleintankanlagen vorwiegend für den normalen Verbrauch: Die wirtschaftlichste Flüssiggas-Versorgung ist die eigene Tankanlage. Die Aufstellung erfolgt nach gesetzlichen Bestimmungen, die das jeweilige Flüssiggas-Versorgungsunternehmen in den Planungen berücksichtigt. Flüssiggastanks bis 4.850 l (2,1 t) werden vorwiegend oberirdisch aufgestellt und dies vor allem im Bereich von Gewerbe und Industrie. Der bauliche Aufwand hierfür ist in der Regel sehr gering, eine einfache Betonplatte zur Behälteraufstellung genügt. Diese Behälter können gemietet werden. Auch unterirdisch können Flüssiggasbehälter eingelagert werden, sollte zu wenig Platz zur oberirdischen Aufstellung vorhanden sein. Entnahme aus der Gasphase Bei Kleintankanlagen wird Flüssiggas aus der Gasphase entnommen. Wird einem Flüssiggasbehälter aus der Gasphase Flüssiggas entnommen, so verdampft aus der flüssigen Phase eine so große Menge, bis der Gleichgewichtszustand zwischen flüssiger und gasförmiger Phase wiederhergestellt ist. Propan kann die benötigte Verdampfungswärme durch Wärmezufuhr aus der Umgebungsluft decken. Dies gilt allerdings nur so lange, wie die Behältergröße mit ihrer natürlichen Verdampferleistung dem Gasverbrauch entspricht. Gasförmige Entnahme bei einem Mindestdampfdruck im Behälter von 2,5 bar, einer Temperaturdifferenz von 20 °C und Füllungsgrad 25 %. |
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Teer- und Bitumenkochen Schmelzgeräte für Bindemittel im Straßen- und Isolierbau werden in leichten und schweren Ausführungen gebaut. Ein Teerwärmer für Teereimer bis 300 mm Durchmesser verbraucht pro Stunde 0,35 kg Flüssiggas. Bitumen- bzw. Teerkocher fassen in den Standardausführungen 50 bzw. 100 kg Schmelzgut (Gewichte der Öfen 50 bzw. 70 kg). |
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Temperatur Maß für den Wärmezustand eines Körpers. |
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Temperaturabsenkung eine der Möglichkeiten, Energie einzusparen. Absenken der Betriebstemperatur, der Raumtemperatur. |
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Temperaturfühler siehe Thermostat. |
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Thermographie mit einer Infrarot-Kamera wird die für das menschliche Auge unsichtbare Wärmestrahlung erfasst, elektronisch umgewandelt und sichtbar gemacht. Die Thermographie kann z.B. für die Überprüfung von Baukörpern eingesetzt werden: Aufspüren von Schwachstellen (Wärme-Kälte-Brücken) an Außenwänden und an Dächern, Lecksuche bei Heißwasserrohren.
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Thermostat Eine neue Zentralheizanlage muss nach dem Energieeinsparungsgesetz und nach der Heizungsanlagenverordnung eine optimale Regelung besitzen. Aufgabe der Regelung einer Zentralheizung ist es, dass im Heizkessel nicht mehr Wärme als notwendig erzeugt wird und dass durch die Wärmeabgabe der Heizkörper die gewünschte Raumtemperatur eingehalten wird; am besten durch eine außentemperaturabhängige, witterungsgeführte Regelung in Verbindung mit thermostatischen Heizkörperventilen möglich, die an den jeweiligen Heizkörpern angebracht werden. Über eine Zeitschaltuhr ist dann auch eine Tag- und Nachtabsenkung möglich. In älteren Anlagen wird die Temperatur häufig nur durch einen Raumthermostaten bestimmt. Nachteil: andere Räume sind von diesem Raum temperaturabhängig. |
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Tieftemperaturkessel Kessel für gleitende Betriebsweise ohne untere Begrenzung der Mindesttemperatur im Kesselwasser. siehe Niedertemperaturkessel. |
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Treibgas Einsatz von Flüssiggas für Verbrennungsmotoren; vollkommen saubere Verbrennung: macht aufwendige Entgiftungsanlagen für Auspuffgase überflüssig. Vorteile gegenüber batteriegetriebenen Fahrzeugen: keine Betriebsunterbrechung durch langwieriges Aufladen der Batterien, große Kraftentwicklung, entsprechend flüssigen Kraftstoffen, wirtschaftlicher Einsatz. Besonders für Transportfahrzeuge, Gabelstapler, Kehrmaschinen; entspricht den Forderungen der Gewerbeaufsichtsämter für den Einsatz von Flur-Förderfahrzeugen in geschlossenen Werkshallen. Der am meisten verbreitete alternative Kraftstoff. Weltweit werden etwa 4 Mio. Fahrzeuge mit Flüssiggas betrieben, vor allem in den Niederlanden, Japan, Italien, Australien, Neuseeland, Kanada und den USA. In der Bundesrepublik Deutschland hauptsächlich in Gabelstaplern, da Treibgasmotoren leise, vibrationsarm und mit geringen Abgaswerten arbeiten. Zur Zeit sind rund 150.000 Stapler mit Treibgas (= Flüssiggas) ausgestattet. siehe Autogas (Autogas von A-Z). |
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TRB Technische Regeln Druckbehälter, sicherheitstechnische Anforderungen an Druckbehälter und Rohrleitungen zur Verhinderung von Störfällen. |
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TRF Technische Regeln Flüssiggas (Vorschrift für Handwerker), diese Bestimmungen sind im Wesentlichen auf die TRB und TRGI abgestimmt worden. Die Feuerungsverordnungen der Länder haben, sollten Sie abweichen, Vorrang. Für Anlagen, die gewerblichen oder wirtschaftlichen Zwecken dienen, sind die TRF nur soweit anzuwenden, wie keine anderen gewerbespezifischen Regeln zu berücksichtigen sind. siehe TRB, TRGI, Flüssiggas-Handbuch. |
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TRGI Technische Regeln für Gas-Installation, ein Regelwerk des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW); nach diesen Regeln für Erdgas ausgeführte Hausinneninstallation garantiert ein Höchstmaß an Sicherheit und Qualität. |
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Trinkwasser-Schutzgebiete ausgewiesene Trinkwasser-Schutzgebiete sichern die Versorgungskapazität auch für die Zukunft. Sie sollen die natürlichen Wasserschätze schonen, erhalten und schädliche Umwelteinflüsse von ihnen fernhalten. Die Verwendung von Flüssiggas ist in diesen Schutzgebieten uneingeschränkt erlaubt. |
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Trocknungsanlagen rationelle Material-Warmbehandlung, vorzugsweise unter Verwendung des besonders wirtschaftlichen Systems der direkten Beheizung. Anwendung:
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